Social Media Marketing richtig gemacht

Ein Beitrag von Robert Nabenhauer zum effektiven Umgang mit sozialen Netzwerken im B2B

Die Möglichkeiten des Web 2.0 für Unternehmer sind gigantisch: neue Möglichkeiten für innovative Marketingmaßnahmen, automatisierte Vertriebsanbahnung, einfache Kontaktaufnahme. Aber diese Möglichkeiten alleine garantieren noch keinen Erfolg. Wie im echten Tagesgeschäft gilt auch in den sozialen Netzwerken: Nur wenn Sie sich professionell präsentieren und richtig kommunizieren, werden Sie zum Gewinner.

Als ich vor mehr als 15 Jahren als Unternehmer in der Verpackungsbranche gestartet bin, musste ich mich ebenso wie jeder andere Geschäftsmann erst einmal mit dem Social Media Marketing vertraut machen. Zu dieser Zeit war die klassische Kaltakquise noch verbreiteter als heute, dennoch erkannte ich schnell das Potenzial des Internets zur Kundengewinnung. Innerhalb weniger Jahre konnte ich durch die Kombination von klassischem Marketingstrategien und Onlinemarketing und die dadurch entstanden den Kontakte und Kunden einen Umsatz in Millionenhöhe generieren.

Mit der Gründung der Nabenhauer Consulting GmbH ging ich mit der von mir entwickelten Methode PreSales Marketing den Schritt zur Unternehmensberatung für Vertriebs- und Marketingoptimierung. PreSales Marketing kombiniert die besten Strategien aus klassischen Marketingmethoden und Social Media Marketing für eine automatisierte Vertriebsanbahnung. Wer beide Methoden zielgerichtet nutzt, kann auch von beiden Methoden profitieren. Social Media Marketing alleine wäre ein Verzicht auf klassische Ansprachemittel, die auch heute noch hervorragend funktionieren, wie beispielsweise Messen, Werbegeschenke, persönliche Grußkarten.

Regeln für erfolgreiche Kontaktaufnahmen

Hier wie dort gilt das Gleiche beim Generieren und Weiterführen persönlicher Kontakte: Freundlichkeit, direkte persönliche Ansprache, klare und nachhaltige Kommunikation. Das ist ein Punkt, den viele Unternehmen bei ihren Aktivitäten im World Wide Web vergessen. So ist beispielsweise das Potenzial in Bezug auf geschäftliche Kontakte auf Xing besonders groß, da sich die Mitglieder dieser Plattform im Gegensatz zu Facebook auf B2B konzentrieren. Doch was nützen Ihnen 1.000 eigene Kontakte, wenn Sie sie nicht pflegen? Nicht viel bis gar nichts!

Die Erwartungen an automatische Kundengewinnung durch Online-Werbung und soziale Netzwerke sind riesig und werden häufig enttäuscht. Pro Jahr werden mehrere Milliarden Euro dafür ausgegeben – und das nur in Deutschland. Nichtsdestotrotz hängt der Erfolg weder vom Geld noch von der aufgewendeten Zeit ab, sondern von der richtigen Strategie und der Effizienz. Interessenten und (potenzielle) Kontakte wollen als solche individuell angesprochen und wahrgenommen werden. Nur aufs Knöpfchen zu drücken reicht dafür nicht aus. Ein Musterbeispiel dafür ist die vorgegebene Standard-Einladung für eine eigene Xing-Gruppe. Da ist schnell aufs Knöpfchen gedrückt, um sie loszuschicken – und vom Gegenüber schnell aufs Knöpfchen gedrückt, um sie wieder zu löschen. Gleiches gilt für Aktivitäten auf Facebook, Google Plus, LinkedIn, Twitter und Co.

Als Unternehmer können Sie mit Ihren Onlinemarketing-Maßnahmen auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn Sie zum Experten werden und sich entsprechend präsentieren. Nur mit Strategien, die sich von der Masse der alltäglichen omnipräsenten Werbung abheben, wecken Sie im Web ein wirkliches Interesse an Ihrem Unternehmen, Ihrem Produkt oder Ihrer Person. Auf diesem Wege schaffen Sie es, eine effektive Kundenbindung zu erzielen und von den Möglichkeiten des Social Media Marketings gewinnbringend und umsatzsteigernd zu profitieren.

Um es auf den Punkt zu bringen:

  • Seien Sie aktiv und warten Sie nicht darauf, dass die sozialen Netzwerke Ihre Erwartungen erfüllen
  • Führen Sie einen Dialog
  • Informieren Sie sich vor der Kontaktaufnahme über Ihre potenziellen Kontakte
  • Überraschen Sie Ihre Kontakte positiv
  • Positionieren Sie sich als Experte
  • Bieten Sie Lösungen an

Stellen Sie sich auch gerade die Frage nach dem zeitlichen Aufwand? Zeit ist schließlich das, was Unternehmern neben dem Kerngeschäft am meisten fehlt. Jede einzelne Minute in den sozialen Netzwerken kostet Sie Kraft, Zeit und Geld. Und jede einzelne Minute dort, mit denen Sie für Ihr Unternehmen keine Kontakte generieren und kein Geld verdienen, ist verschwendet. Als zertifizierter Trainer für Zeitmanagement und Selbstorganisation gebe ich Ihnen den Tipp, Ihre Aktivitäten und Prozesse genau zu definieren und abzuarbeiten. Dazu gehören beispielsweise neue Web- oder Bloginhalte Ihrer Unternehmenswebsite. Legen Sie sich dafür Richtlinien und Strukturen zurecht, wann und wie häufig Sie Onlineartikel veröffentlichen und die Informationen dazu in den sozialen Netzwerken posten.

PreSales Marketing ist ein großartiges Hilfsmittel, um Ihre Social-Media-Prozesse und Ihre Kundenanbahnung zu optimieren, zu beschleunigen und auf Autopilot zu stellen. Meinen Kontakten, Newsletter-Abonnenten und Kunden biete ich neben Büchern, E-Books, Hörbüchern und DVDs regelmäßig eine Vielzahl von kostenlosen Tools und Dokumenten an, die alle den gleichen Zweck verfolgen: Soziale Netzwerke und klassische Marketingmethoden miteinander zu verknüpfen, um einen langfristigen Unternehmenserfolg zu generieren. Dazu gehören unter anderem:

  • Checklisten
  • Anleitungen
  • Publikationen
  • E-Books

und last but not least:

  • das Gratis Social Media Marketing Webinar, zu dem ich Sie sehr herzlich einlade.

Wählen Sie Ihren Wunschtermin und melden Sie sich noch heute gratis an unter http://www.webeinladung.presalesmarketing.com/socialmedia/.

Website von Nabenhauer Consulting

http://www.nabenhauer-consulting.com/

Autoreninfo

Robert Nabenhauer ist seit über 15 Jahren als erfolgreicher Unternehmer tätigt. Er sagt über sich selbst: „Ich bin ein unternehmerischer Mensch mit hohem Eigenantrieb und Leistungswillen, der aufgrund seiner Grundüberzeugung viel fordert, aber auch viel geben kann.“ Von seinen Kunden und Partnern wird er als Geschäftsmann mit Herz geschätzt, der die als Praktiker gewonnenen Erkenntnisse verteidigt, auch wenn sie unbequem für andere sein mögen. Sein Motto lautet: „Business mit Herz ist möglich, nötig – und rechnet sich!“

Überdies ist Robert Nabenhauer Profi für die Automatisierung der Vertriebsanbahnung durch den Einsatz von Social-Media-Marketing. Seit 2006 nutzte Robert Nabenhauer sein Know-how, um den Vertrieb seiner Handelsagentur durch die konsequente Anwendung von Social-Media-Marketing zu automatisieren. Besonders XING nutzt Nabenhauer intensiv. Seit dem Jahr 2006 ist er XING-Profi-Anwender und hat sich als Gründer und Moderator der XING-Gruppen Folienverpackungen (seit 2008), Social Network Marketing (seit 2009) sowie PreSales Marketing (seit 2010) positioniert.

Robert Nabenhauer hat als Autor folgende Bücher verfasst und veröffentlicht:

„Der PreSales Marketing Kundenmagnet“
So gewinnen Sie automatisch neue Kunden im Web sowie des Fachbuchs “

„Der PreSales Marketing Praxisleitfaden“
Xing erfolgreich nutzen

„Ich kenn dich – darum kauf ich!“
Warum in der neuen Wirtschaft vor dem Geschäft die persönliche Beziehung steht.

e-commerce

Aussichten und Trends im E-Commerce & online Marketing

E-Commerce & online Marketing Trends gibt es viele, welche davon machen zum heutigen Zeitpunkt, oder zukünftig, Sinn?
Nachfolgend eine kurze Auflistung verschiedener Themen mit kurzen Erläuterungen. Als Inputgeber ist die „Internet Word Business“ Zeitschrift, sowie aktuelle Studien des BVH  (Bundesverband deutscher Versandhandel) zu nennen.

Thema SMS Benachrichtigungen:
Etwa 77 Prozent der Weltbevölkerung sind per Handy – und damit in der Regel auch per SMS – erreichbar. Darum bietet sich die Kurznachricht als effektives Marketinginstrument an, dessen Verwendung allerdings ein durchdachtes, strategisches Vorgehen voraussetzt.

Grundsätzlich sollte in einem ersten möglichen Gedankenkonstrukt geklärt werden, ob man das Medium SMS nutzen möchte um den Kunden einen reinen Mehrwert in Form von „Information zur Bestellung“ liefern zu können, oder aber auch Vertriebsrelevante Gedanken eine Rolle spielen können. Im E-Commerce wird die SMS Benachrichtigung immer einen Mehrwert mit überschaubarem Kostenfaktor darstellen.

Thema alternativen Zahlarten – mobile Payment
An der Stelle noch mal ein Fakt: (Quelle: Bundesverband deutscher Versandhandel – Studie 2012)
„Auch im Jahr 2012 war der Kauf auf Rechnung die beliebteste Zahlweise der Kunden im Interaktiven Handel. Der Anteil lag bei 37 Prozent. Dennoch wurde ein leichter Abfall gegenüber dem Vorjahr registriert. Im Jahr 2011 kaufte noch ein Anteil von 42 Prozent der Kunden über diesen Bezahlkanal.
Hingegen legten die digitalen Bezahlwege 2012 ordentlich zu und haben damit den Trend aus den letzten Jahren bestätigt. Mittlerweile erfolgen 17 Prozent aller Bezahlungen über diesen Kanal. Das entspricht einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.“

Wie aber sieht es denn mit dem Thema „MobilePayment“ aus?

„Aktuell nutzt jeder dritte Smartphone-Besitzer in Deutschland (31,7 Prozent) das Gerät auch zum mobilen Einkauf. Das entspricht einer beeindruckenden Steigerung von 8,3 Prozent zum Vorjahr (Nutzung bei 23 Prozent in 2011). Besonders jüngere Personen (18-29 Jahre, Nutzungsanteil: 49,2 Prozent) verwenden das Smartphone verstärkt  zum Einkaufen. Bei der Betrachtung nach Geschlecht zeigt sich, dass Männer mit 36,9 Prozent vorne liegen. Sie nutzen ihr Smartphone mit rund 10 Prozentpunkten  intensiver als Frauen. Dennoch legen auch Frauen bei der Smartphone-Nutzung für mobile Einkäufe deutlich zu (26,7 Prozent; plus 5,9 Prozent gegenüber 2011).“ (Quelle: Bundesverband deutscher Versandhandel – Studie 2012)

Thema alternative Shopping Methoden – QR Shopping
Auch dieses Thema kann man bereits zum heutigen Zeitpunkt recht einfach realisieren. Immer mehr Händler im stationären Einzelhandel nutzen die Möglichkeit: Am Sonntag ist das Geschäft geschlossen, jedoch kann der Kunde ein Produkt welches nur als Plakat am Schaufenster klebt, scannen und sofort bezahlen… alles per QR Code (Vorausgefüllter Warenkorb – sofortige Weiterleitung nach Bestätigung zur Mobile Payment Anwendung)

Thema „Smart TV- second Screen“
In aller Munde… aber was ist das eigentlich?
Toyota hat in Deutschland seinen ersten TV-Spot mit Second Screen-Einbindung realisiert. Das Unternehmen greift auf die App „Shazam“ zurück. Wer diese währende des Sendevorgangs aktiviert, wird zu einem passenden Informationsangebot geleitet. Technische gesehen im Grunde nichts anderes, als das was man vom QR Code kennt…

Was muss bei einer solchen Art der Kommunikation beachtet werden?
Man lernt sehr schnell das solche Spots nicht zu kurz sein dürfen, im Gegenzug jedoch „schnell“ sein müssen. Am Beispiel der Toyota Werbung sieht das im Ablauf so aus:

  1. Wahrnehmung der Werbung (offline)
  2. Wahrnehmung des Themas der Werbung (offline)
  3. Interesse am Thema (offline)
  4. Wahrnehmung des Shazam-Buttons (offline)
  5. Sofern vorhanden, Wahrnehmung des Call to Action, ggf. trotz der Text-Bild-Schere (offline)
  6. Start des mobilen Devices (offline, online)
  7. Start der Shazam App (online)
  8. Technologisch bedingter Zeitraum, bis Shazam den Spot identifiziert (offline, online)
  9. Laden der zugehörigen Anwendung im Smartphone (online, konkurrierende alternative offline Inhalte).

Apps welche nun speziell für die neuen TV Geräte konzipiert sind und passende Angebote sofort im „second screen“ am TV, statt eines mobile Device geöffnet werden, bestimmen immer mehr die logische Weiterentwicklung dieser Möglichkeiten.

Mein persönliches Fazit:
Denkt nicht nur an App Entwicklung für mobile Endgeräte… das Thema „second screen“ wird immer mehr Einzug halten, und warum am Tablett PC kaufen, wenn ich es sofort am gleichen Gerät machen kann, an dem ich TV Werbung sehe? Hier liegt die Zukunft.

Thema social Commerce…?
Social Commerce lohnt – das zeigen immer mehr Studien. Aber was genau ist social Commerce? Einen Shop in Facebook einzubinden entspricht den Vorstellungen der meisten… aber das geht am eigentlichen Grundgedanken vorbei und funktioniert nur in den wenigsten Fällen. Neben SEO Relevanz (Google+) gilt es vielmehr andere Themen aufzugreifen:

Als dominierende integrierte Shop Funktionen geht es um Shares, Likes, Produktbewertungen und Kaufempfehlungen. Ob Social Media wirtschaftlich ist, daran scheiden sich immer wieder die Geister. Die Voycer AG ist der Frage zusammen mit dem Bundesverband des deutschen Versandhandels e.V., dem renommierten Online Magazin Internet World Business und der TU München mit einer Befragung auf den Grund gegangen. Im Rahmen der Studie wurden im Sommer 2012 1000 Online Shops aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) befragt. Für den Social Media Report 2013 wurden schließlich rund 120 vollständige Fragebögen ausgewertet und zusammengefasst.

Bei 30% ist Social Media wirtschaftlich lohnend

Wohl wichtigstes Ergebnis des Reports ist, dass ein Drittel der Shops angibt, den wirtschaftlichen Nutzen der Social Media Aktivitäten deutlich zu spüren. Darüber hinaus sieht die Studie in dieser Gruppe enormes Wachstumspotenzial, um 30 Prozent soll diese Gruppe 2013 wachsen. Online Shops ohne ein aktives Social Media Marketing drohen also auf ein relevantes Instrument im Marketing zu verzichten.