Im Bereich E-Commerce & online Marketing zeichnen sich weiter „Trends“ ab. Online Marketing ist künftig vor allem von der Erwartung der Verbraucher geprägt, mobil verfügbar zu sein und Social Commerce auch über eine social search anzubieten. Da die Suchmaschinenoptimierung auch in diesem Zusammenhang eine entsprechende Rolle spielt, kommt es für die Anwender von Online Marketing im E-Commerce also darauf an, diese Trends aktiv aufzugreifen. Andernfalls droht die Gefahr, dass die im E-Commerce tätigen Händler von neuen Entwicklungen schnell abgehängt werden und Umsatzeinbußen (auch im Social Commerce) beklagen müssen.

Online Marketing muss immer stärker auf mobile Nutzer ausgerichtet werden!

Wer im E-Commerce tätig, muss mit der rasant steigenden Zahl mobil nutzbarer Endgeräte insbesondere Lösungen im Online Marketing anbieten, die auch mobil nutzbar sind. Nur, wer per Smartphone komfortabel shoppen kann, wird das Angebot auch nutzen und damit Wachstum für den Händler ermöglichen. Gerade im Internet ist das Verbraucherverhalten sehr flexibel. Das Online Marketing sollte also damit beginnen, die mobilen Inhalte auf Subdomains zu hosten. Alternativ ist es jedoch auch möglich, sowohl web- wie auch mobil basierten Content auf derselben Domain auszugeben. Nicht zuletzt offeriert Google die Option, die Inhalte über ein reaktionsfähiges Design, das sogenannte responsive Design, auszugeben.

Social Commerce braucht stabile Kundenbeziehungen!

Social Commerce setzt künftig viel stärker auf die Empfehlungen durch den Kunden. Das ist naheliegend, da im Zeitalter sozialer Netzwerke der Kontakt zwischen einer Riesengruppe von Kunden nie so direkt war wie heute. Wer seine Angebote also frühzeitig auf Social Commerce ausrichtet, wird dabei Erfolg mit seiner E-Commerce Aktivität haben. Da insbesondere Google+ immer mehr Dienste seines eigenen Hauses in das soziale Netzwerk integriert, wird es für Kunden, aber auch für die Händler im E-Commerce immer attraktiver. Die Erhebung statistischer Daten ermöglicht es im Social Commerce, die Angebote zielgenau auf die Erwartungen der Kundschaft ausrichten zu können. Mit dem ab 2013 kostenpflichtigen Google Shopping und dem Wegfall eines gratis nutzbaren Werbekanals spielt deshalb auch die Suchmaschinenoptimierung eine ständig wachsende Rolle. Frühzeitig in diese Entwicklung zu investieren, ist deshalb die beste Grundlage für ein erfolgreiches E-Commerce. Nicht nur Facebook, sonder auch Google + ist für SEO mehr als relevant!

Die Bedeutung der Inhalte im Online Marketing wächst weiter!

Wer gutes Online Marketing betreiben will, braucht nach wie vor  Content mit Qualität und Mehrwert. Dabei lebt das E-Commerce nicht nur davon, dass viel Kundenverkehr registriert wird. Die zunehmende Bedeutung qualitativ hochwertiger Inhalte wird eine zentrale Herausforderung sein, um E-Commerce und Social Commerce erfolgreich zu verbinden. Social Commerce mit den eingebauten Shopsysteme bietet damit auch den privaten Anbietern riesige Chancen.

3rd Party Cookies werden abgeschaltet…

Firefox 22 soll laut mehrerer Quellen (u.a. www.heise.de), Cookies von Dritten nicht mehr akzeptieren. Merke: aktuell  nutzen beinnahe 44% den Firefox Browser!

Aber was genau sind denn „third Party Cookies“ eigentlich und was bedeutet diese Änderung für das online Marketing? Um das Nutzerverhalten analysieren zu können, bedienen wir uns seid langem sogenannter „Cookies“. Mit Hilfe dieser Cookies wird der User/Käufer identifiziert und der Betreiber einer Website oder eines E-Commerce Shops lernt seine Kunden besser kennen. Das Surfverhalten, Ausstiegsseiten und Favorosoerte Produkte werden transparent. Darauf hin kann die Werbung gezielt ausgerichtet werden und es wird versucht Streuverluste zu vermeiden.


Technisch gesehen passiert folgendes: Der User in unserem Beispiel besucht 3 Websites.
Website 1 setzt keinen Cookie, der Shopbetreiber kann nach dem Besuch des Users keine Informationen erlangen, welches Produkte oder Themen den User evtl. interessieren
Website 2 setzt einen direkten eigenen Cookie ein (also die Absender Adresse ist identisch mit der besuchten Website.)
Website 3 hat ein Fremdsite eingebunden – z.B. per iFrame einen weiteren Shop, oder aber er nutzt einen Trackingdienst. Die Webadresse des Drittanbieters unterscheidet sich von dem der besuchten Internetseite. Das ist der third Party Cookie.

Hier genau müssen sich jetzt die Trackingdienste etwas einfalen lassen, denn genau dies wird in der Vorgehensweise bei Firefox nicht mehr funktionieren. Die „third Party Cookies“ werden nur dann akzeptiert, wenn der User in einen Zeitraum x die Seite des Drittanbieters bereits vorher besucht hat. Bei den Großen, wie z.B. Google oder Facebook werden die Cookies dann zugelassen, denn hier sind die User ja meist sehr umtriebig.
Die Lösung ist z.B. folgende: die Cookies des Tracking-Anbieters intelliAd (www.intelliad.de) wird durch die eigene Domain des Werbekunden ersetzt, was in der neuen Firefox-Version weiterhin erlaubt sein wird.