3rd Party Cookies werden abgeschaltet…

Firefox 22 soll laut mehrerer Quellen (u.a. www.heise.de), Cookies von Dritten nicht mehr akzeptieren. Merke: aktuell  nutzen beinnahe 44% den Firefox Browser!

Aber was genau sind denn „third Party Cookies“ eigentlich und was bedeutet diese Änderung für das online Marketing? Um das Nutzerverhalten analysieren zu können, bedienen wir uns seid langem sogenannter „Cookies“. Mit Hilfe dieser Cookies wird der User/Käufer identifiziert und der Betreiber einer Website oder eines E-Commerce Shops lernt seine Kunden besser kennen. Das Surfverhalten, Ausstiegsseiten und Favorosoerte Produkte werden transparent. Darauf hin kann die Werbung gezielt ausgerichtet werden und es wird versucht Streuverluste zu vermeiden.


Technisch gesehen passiert folgendes: Der User in unserem Beispiel besucht 3 Websites.
Website 1 setzt keinen Cookie, der Shopbetreiber kann nach dem Besuch des Users keine Informationen erlangen, welches Produkte oder Themen den User evtl. interessieren
Website 2 setzt einen direkten eigenen Cookie ein (also die Absender Adresse ist identisch mit der besuchten Website.)
Website 3 hat ein Fremdsite eingebunden – z.B. per iFrame einen weiteren Shop, oder aber er nutzt einen Trackingdienst. Die Webadresse des Drittanbieters unterscheidet sich von dem der besuchten Internetseite. Das ist der third Party Cookie.

Hier genau müssen sich jetzt die Trackingdienste etwas einfalen lassen, denn genau dies wird in der Vorgehensweise bei Firefox nicht mehr funktionieren. Die „third Party Cookies“ werden nur dann akzeptiert, wenn der User in einen Zeitraum x die Seite des Drittanbieters bereits vorher besucht hat. Bei den Großen, wie z.B. Google oder Facebook werden die Cookies dann zugelassen, denn hier sind die User ja meist sehr umtriebig.
Die Lösung ist z.B. folgende: die Cookies des Tracking-Anbieters intelliAd (www.intelliad.de) wird durch die eigene Domain des Werbekunden ersetzt, was in der neuen Firefox-Version weiterhin erlaubt sein wird.